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Die Karpfenlandroute ist im Plan
"rot"
eingezeichnet und ca. 80 km lang.
Bei Abkürzung durch das Sulzachtal (nicht beschildert) ca. 45 km.
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Ihre Entdeckungsreise in das Dinkelsbühler
Karpfenland beginnt am Naturschutzgebiet Walkweiher. Die
Karpfenlandroute verbindet das Romantische Franken mit
dem Neuen Fränkischen Seenland und umfährt dabei das
Landschaftsschutzgebiet Hesselberg. Im
Wechsel zwischen Weiher und Fluss, Berg und Tal, Wald und
Flur radeln Sie dem Ziel entgegen. Sehenswerte
Marktflecken, Verträumte kleine Ortschaften, Kirchen und
Schlösser bereichern die Landschaft. Historische Stätten,
der Limes, Reste römischer Kastelle lassen die
Vergangenheit wach werden. Die Karpfenlandroute führt
durch das Wörnitztal, der in weiten Mäandern dem
Riesrand zufließenden Wörnitz, entlang der B 25, bis
zur Walkmühle. Dort verlassen Sie den gemeinsamen Weg
und fahren der kilometerlangen Weiherkette entgegen durch
den Ort Tiefweg nach Botzenweiler. Wer abkürzen möchte
kann den Höhenweg über Sinnbronn nach Halsbach wählen. |
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Die alte Kirchburg in Sinbronn
erinnert an unruhige Zeiten. In der Nähe von
Botzenweiler beim Hof Weiherhaus wurde bereits 1341 von
einer Wyerwies berichtet. Nach Verlassen des Ortes geht
die Fahrroute an den Weihern entlang zum Hungerhof. An
Waldweihern vorbei, durch ein ausgedehntes Waldgebiet,
erreichen Sie das Kirchdorf Halsbach. Nehmen Sie sich die
Zeit der kleinen hochmittelalterlichen Kirche einen
Besuch abzustatten. Der bekannte aus Dinkelsbühl
stammende Jugendschriftsteller Christoph von Schmid (1768
- 1854) war hier des Öfteren zu Gast. In Richtung Dürrwangen
weiterfahrend, führt der Weg nach dem Überqueren der
Staatsstraße links ab, unterhalb des Weiherdammes durch
Hirschbach nach Dürrwangen. Fahren Sie einen kleinen
Umweg durch den schmucken Ort Markt Dürrwangen mit
seinem ehemaligen Wasserschloss an der Sulzach, einem
Nebenfluss der Wörnitz, gelegen. Das einzige noch
erhaltene Tor trägt das Wappen der Fürsten von
Oettingen - ein Hinweis auf die frühere Zugehörigkeit. |
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Von Dürrwangen aus führt der Weg über
Haslach zum Sandweiher an der Straße Richtung Langfurth.
Gegenüber dem Weiher, ca. 100m von der Straße
entfernt, befindet sich in der alten Sandgrube eine
Sehenswerte Uferschwalbenkolonie. Unser Weg aber führt
den Sandweiher entlang in Richtung Witzmannsmühle ins
Sulzachtal. Dort überqueren Sie den Fluss und haben
gleich nach der Brücke die Möglichkeit, in Richtung
Dentlein am Forst zum Feuchtwanger Karpfenradweg zu
gelangen. Die Weiher oberhalb der Neumühle dienen zur
Fischzucht, der Walkweiher der Angelfischerei. Allerlei
Wasservögel, auch seltenerer Art, sind hier zu beobachten
- zum Leidwesen der Erwerbsfischerei oft auch der gefräßige
Kormoran in großer Anzahl. Nach Oberkemathen zurückfahrend
müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die große Runde über
Dennenlohe - Wassertrüdingen fahren möchten. In
Oberkemathen können Sie die Abkürzung durch das
Sulzachtal über Dorfkemathen nach Wittelshofen nehmen. |
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Wenn Sie diese Route wählen, sollten
Sie in Dorfkemathen die ehemalige Klosterkirche mit ihrem
herrlichen Marienaltar besuchen. Fahren Sie aber als
trainierter Radler die große Tour weiter, führt der Weg
über Stöckau - Matzmannsdorf zum Ortseingang von Burk.
Von hier ab bis Meierndorf führen der Dinkelsbühler-
und der Feuchtwanger- Karpfenradweg auf der gleichen Straße
an den im Wiesengrund gelegenen Weihern vorbei. Beachten
Sie auch die Informationstafeln an der Schleifmühle! Über
Oberkönigshofen erreichen Sie den kleinen Ort
Kaltenkreuth. In dem in die schöne Landschaft
eingebetteten Ort liegt buchstäblich vor jedem Haus ein
Weiher, zum Teil mit sehr interessanten Namen z.B. Bierweiher.
Dort wurde im Winter Eis zur Kühlung des Bieres während
der Sommermonate gebrochen. Weiter geht es über
Friedrichstal nach Brunn; der Brunnerweiher lädt an heißen
Tagen zu einem Erfrischungsbad ein. Entlang dem
Naturschutzgebiet, vermoorten Tahlraum des Moosgrabens, führt
der Weg zur Hammerschmiede. |
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Das Lokalklima, eine klimatische
Besonderheit, fördert das Wachstum von Torfmoosen und
damit die Hochmoorbildung. Der Wert des
Naturschutzgebietes liegt insbesondere in dem Vorkommen
extrem seltener Pflanzenarten und dient als Lebensraum für
eine Reihe von stark spezialisierten Tierarten. Das
Naturschutzgebiet stellt eines der besterhaltenen Moorökosysteme
in Franken dar. An der Hammerschmiede stoßen Sie auf den
Limes, die frühere Grenze des Römischen Reiches.
Beachten Sie bitte die am Haus angebrachte
Informationstafel. Im Bereich der Hammermühle befand
sich ein römisches Kastell. Der Weg führt vom
Weiherdamm nach rechts in den Wald auf Forstwegen, an
freigelegten Grundmauern des Heerlagers vorbei, nach
Dennenlohe. Vor dem Schloss erreichen Sie den Wörnitzweg
zur Weiterfahrt ins Fränkische Seenland oder zur Rückfahrt
auf diesem Weg über Wassertrüdingen zum Ausgangspunkt
Dinkelsbühl. Die Fahrstrecke ist von hier an nur mit dem
Schild Wörnitzweg versehen. |
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Das reizvoll am Wasser gelegene Schloss
Dennenlohe, 1732 erbaut, ist als Kulisse aus den
Fernsehserien Schloß Hohenstein und Frankenberg
bekannt. Der Schlosspark mit dem reizvoll angelegten
Azaleen- und Rhododendrongarten zählt zu den schönsten
Privatgärten Deutschlands und ist zu besichtigen. Die im
neugotischen Stil erbaute, renovierte Schlosskapelle
steht für Veranstaltungen, Hochzeiten und Taufen zur
Verfügung. Am Dennenloher See besteht die Möglichkeit
zu Camping, Wassersport und Angeln. Auf dem Wörnitzweg
die Staatsstraße überquerend ereichen Sie die Anhöhe
oberhalb der Klarmühle und genießen den Blick zum
Hesselberg, mit 689m Höhe der höchste Berg
Mittelfrankens. Der Hesselberg ist von hier an Ihr ständiger
Orientierungspunkt. An Unterschwaningen mit den Resten
eines ehemaligen Marktgrafenschlosses und der
Markgrafenkirche vorbei, führt der Wörnitzweg über
Altentrüdingen, den Bachgrund entlang, in die ehemalige
Markgrafenstadt Wassertrüdingen. |
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Die Stadt an der Wörnitz mit ihrem
von der Stadtbefestigung erhalten gebliebenen Stadttor
bietet Besuchern ein Fischerei und Imkermuseum, das nach
Anmeldung für Gruppen zur Besichtigung öffnet (Tel.
09832/682224). An der ehemaligen Stadtmühle vorbei
erreichen Sie das Naturfreibad an der Wörnitz. Das
Landschaftsbild im Wörnitzgrund wird geprägt durch den
überwiegend mäandrierenden Flussauf mit
Stillwasserbereichen, Altarmschlingen und Schiefsäumen.
Die Aue bietet Lebensraum für Wiesenbrüter und den Weißstorch,
auch der Biber als typischer Auenbewohner ist hier
angesiedelt. Im Wörnitzgrund an Mühlen vorbei, stoßen
Sie nach dem Ort Reichenbach auf ein Hinweisschild zur
Wunibaldquelle. Wunibald, ein Bruder des ersten Eichstädter
Bischofs, hat in diesem Raum missioniert und in der
Quelle das Sakrament der Taufe vollzogen. Im Ort
Aufkirchen erinnert der alte schöne Fachwerkbau des
Rathauses an die große Vergangenheit dieses Ortes. |
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Der Ort Wittelshofen birgt ein kleines
sehenswertes Privatmuseum mit allerlei Gerät aus dem
hiesigen Bereich. In der Nähe des Ortes Ruffenhofen
befand sich ein römisches Kastell. Im Ort an der alten,
ehemals an einer Furt gelegenen Wehrkirche, überqueren
Sie die Wörnitz um den Fluss entlang nach Wörnitzhofen
zu gelangen. In der Nähe von Weiltingen querte der Limes
die Wörnitz. Der Markt Weiltingen mit seinem altertümlichen
Ortskern war einst im Besitz der Herzöge von Württemberg.
Die Gruft unter der Kirche erinnert noch heute an diese
Zeit. Der Nördlinger Maler Hans Schäufelin, ein Schüler
der bekannten Nürnberger Maler Michael Wolgemut und
Albrecht Dürer schuf Anfang des 16. Jahrhunderts den
sehenswerten spätgotischen Flügelaltar. Das Meisterwerk
bildet den wertvollsten Schmuck des an Kunstwerken
reichen Gotteshauses. Das Heimat- und Trachtenmuseum
informiert über den Limes und das Leben der Bauern und
Handwerker am Ort. Es ist nach Anmeldung zu besichtigen.
Über Welchenholz - Limburg, vorbei an den Weihern beim
Brennhof, erreichen Sie den Ausgangsort Dinkelsbühl. |
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