Die Fischzüchterroute

Die Fischzüchterroute ist im Plan "blau" eingezeichnet und ca. 28 km lang.

Der Start beim Naturschutzgebiet Walk- / Gaisweiher im Stadtteil Radwang stimmt den Radwanderer auf das ein, was ihn erwartet: Natur, idylisch gelegenes Weiherland, liebliche Täler, breite Flußauen, bewaldetes Hügelland und ein Landstrich mit Kultur und Geschichte. Die Fischzüchterroute führt hauptsächlich durch die von Berufsfischern zur Fischzucht bewirtschafteten Weihergebiete. An dem seit Jahrhunderten naturbelassenen Natur- und Vogelschutzgebiet Walk- / Gaisweiher entlang führt der Weg nach Segringen, der Urpfarrei von Dinkelsbühl. Ein Besuch der Kirche und des interessanten Friedhofes sollte nicht versäumt werden. Über den Weiherdamm des Schleifweihers, die Anhöhe hinauf nach Unterwinstetten, genießen Sie den Ausblick auf das hügelige Frankenland.

Durch Langensteinbach und Sittlingen erreichen Sie die Ulrichs-Kapelle (beim Bauern nebenan erhalten Sie den Schlüssel). Die im Vorarlberger Baustil erbaute ehemalige Wallfahrtskapelle lüftet das Geheimnis der Darstellung des Hl. Ulrich mit dem Fisch. Durch Hasselbach, an der Weiherkette vorbei, fahren Sie im Tal der Rotach einige Kilometer durch das Bundesland Baden- Württemberg nach Regelsweiler. Am Sägweiher vorbei führt Sie der Weg zum beheizten Limesfreibad in Mönchsroth, dann an den Sandweihern entlang. Dort lohnt sich ein Besuch am Limesturm mit Informationen über die römische Vergangenheit in unserem Raum. Der Rest des ehemaligen Benekdiktinerklosters, die Klosterkirche im Friedhof, ist nur nach Absprache zu besichtigen (Tel.: 09853 - 1342).

Über Wittenbach, zum Weihergebiet an der Beermühle und zurück auf dem Kirchweg, radeln Sie entlang der Höllweiher nach Wilburgstetten. Beim Sportgelände unterfahren Sie die Bundesstraße und gelangen über die Limesstraße, am Eichel- und Neuölmühlweiher vorbei, zur Straße Wilburgstetten - Weiltingen. Ein Stück weit führt der Weg durch die grüne, breite Wörnitzaue. Wer gut beobachtet, erkennt dort an den Bäumen Biberfraßspuren oder kann den Storch bei der Nahrungssuche beobachten. Durch die Bahnunterführung erreichen Sie, am Rathaus vorbei, den schön gestalteten Kirchplatz. Die Kirche in Wilburgstetten wurde um 1900 im neuromanischen Stil erbaut und kürzlich renoviert; eine kurze Rast, um einen Blick in das Kircheninnere zu werfen, lohnt sich. Auf der Wörnitzbrücke stehend, ist flussabwärts die Neuangelegte Fischtreppe / Fischaufstiegshilfe sichtbar. Nach der Brücke sehen Sie linker Hand die Heilig-Kreuz-Kapelle. An Stelle der Kapelle stand früher die Burg der Truchsessen von Limburg. Die im Rokokostil erbaute Kapelle, birgt einen überlebensgroßen Gekreuzigten mit natürlichem Haar und einem ergreifenden Gesichtsausdruck.

Durch die Bahnunterführung gelangen Sie in den Ortsteil Limburg, treffen dort auf den Wörnitzweg und fahren von nun an nach der Ausschilderung Wörnitzweg. In der Ortsmitte biegen Sie nach rechts ab Richtung Villersbronn, an der Querstraße Richtung Brennhof - Dinkelsbühl. Beim Brennhof sehen Sie auf der linken Seite das Weihergebiet Tiergarten. Es lohnt sich (das Fahrrad schiebend) den Weiherdamm entlang zu laufen, um einen Blick auf eine Naturbelassene Aufwuchsstätte der Dinkelsbühler Karpfen zu werfen. Auf der Weiterfahrt biegen Sie am Ende des Waldes nach rechts in einen Feldweg ein, überqueren die B 25 und folgen dem Radweg entlang dieser Straße. Am Bahnübergang und der Einfahrt zur Walkmühle treffen Sie auf die Karpfenlandradroute “Wasser - Wälder - Wiesen”. Durch Knittelsbach - Teichgut Freundstal - in Neustädtlein dem Schild “Karpfenradweg” folgend, kommen Sie über den Wörnitzsteg zum Ausgangsort Radwang zurück.